Du hast wahrscheinlich schon mal deinen Spotify Wrapped geteilt, oder? Diese bunten Story-Slides mit deinen Top-Songs, Künstlern und Listening-Stats gehören heute zum Jahresende einfach dazu. Aber hast du dich jemals gefragt, wie dieses Format eigentlich entstanden ist?
Die Gen-Z-Designerin, die es möglich machte. 2019 arbeitete Jewel Ham, eine 21-jährige Design-Praktikantin bei Spotify, an einem Projekt, das die Plattform auf ein neues Level bringen sollte: sie wollte Wrapped zum Social-Media-Phänomen machen. Vorher gab es nur einen simplen Link mit einer Playlist; sie stellte sich dagegen ein interaktives Story-Erlebnis vor, das genau so funktioniert, wie wir es heute kennen. Swipeable, shareable und perfekt für Instagram-Stories. Ham teilte später auf Twitter, dass sie das Story-Konzept im Rahmen ihres dreimonatigen Praktikums entwickelt hat und dass Spotify das Format danach übernommen hat.
Viral, aber ohne Anerkennung? Die Idee ging durch die Decke: Wrapped wird jedes Jahr von Millionen geteilt, meme-mäßig diskutiert und sogar als „Horoskop für deinen Musikgeschmack“ gefeiert. Doch obwohl Hams Konzept ein Grundpfeiler dieses viralen Moments wurde, bekam sie dafür keine offizielle Anerkennung oder Credits. Ein Beispiel dafür, wie kreative Arbeit von jungen Talenten in Praktika oft nicht entsprechend gewürdigt wird. Die Story hinter Spotify Wrapped zeigt, wie ein smartes, Gen-Z-vermintes Story-Format aus einer Idee geboren wurde und wie wichtig es ist, kreative Leistung sichtbar zu machen.
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